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Knochenschwund

Von Dr. Andreas Messmer

Nach der Menopause erleidet mehr als ein Drittel aller Frauen einen Knochenbruch. Unterarm, Wirbelsäule und Schenkelhals trifft es am häufigsten. Der Grund: Osteoporose, Knochenschwund.

Oft können - bei fortgeschrittener Osteoporose - schon ein Fehltritt, eine Erschütterung oder das Heben eines Gegenstandes ein Einbruch in den Wirbelkörpern oder einen Oberschenkelhalsbruch verursachen.

Ihre maximale Dichte erreichen unsere Knochen mit 30 Jahren. In den ersten vier Lebensjahrzehnten wird gleich viel Knochenmasse auf- wie abgebaut. Danach nimmt sie um etwa ein Prozent pro Jahr ab, und es kommt im fortgeschrittenen Alter zur altersbedingten Osteoporose, dem Knochenschwund und somit zur verminderten Knochendichte.

Osteoporose: Wie vorbeugen?

Wir werden immer älter. Frühzeitiges Erkennung der Osteoporose und eine optimale Vorsorge werden deshalb immer wichtiger.
Vor allem gefährdet sind Frauen deren Menopause vor dem 45. Lebensjahr eintritt oder die sich einer totalen Hysterektomie (Entfernung beider Eierstöcke und der Gebärmutter) haben unterziehen müssen.

Was erhöht das Risiko?

Rauchen, starker Alkoholkonsum, wenig körperliche Aktivitäten und unzureichende Kalziumzufuhr. Gute vorbeugende Massnahmen sind regelmässige Bewegung und eine kalziumreiche Ernährung

Frauen sind besonders betroffen: Östrogenmangel hat bereits in den ersten paar Jahren nach der Menopause einen rascheren Abbau des Knochengewebes und eine negative Kalziumbilanz zur Folge.

Anzeichen über den Zustand der Knochendichte verschaffen bei Verdacht auf Osteoporose Röntgenbilder leider erst, wenn der Zustand des Knochens fraglich ist.

Mit der sogenannten Densitometrie (eine Methode zur Dichtemessung des Knochens) kann man bei Verdacht auf Osteoporose heute bereits frühzeitig den Ist-Zustand abklären und Gegenmassnahmen einleiten.

Selbstverständlich muss auch abgeklärt werden, ob nicht ein anderer krankhafter Prozess als Ursache in Frage kommt.

 

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