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Atlaslogie: Der Versuch heilsuchende Menschen mit billigen Tricks zu ködern
Ein weiterer Bericht eines sog. Atlaslogievortrages (Birsfelden 23.4.98)
Kommentar von chiropraktik.ch zu untenstehenden Vortrag
Zuerst stellt sich die "Atlaslogin" vor: sie sei ausgebildete Gymnastikpädogin und Heilpädagogin(?). Seit zirka 7 Jahren beschäftige sie (Frau H.B.) sich mit der Atlaslogie. Es sei wichtig zu verstehen, dass der Kopf mit dem ganzen Gewicht auf dem sog. Dentoid aufliege. Ein unglaublich grosses Gewicht müsse der Dens und damit auch der Atlas tragen.
Es sei nicht die Schuld der Chiropraktoren und Schulmediziner, dass diese nicht den Atlas behandeln dürfen. "Wir dürfen denen nicht böse sein"! Denn das Wissen der Blockade eines Atlas seien eben sehr neu !(Siehe Kommentar)
Geschichte:
Schon im 4.Jahrhundert sei Atlaslogie praktiziert worden. Sie wisse dies, da sie selber ein Bild aus alter Zeit gesehen habe, auf der eine Person den Atlas einer anderen Person betastet habe. Aus der Sagenwelt sei bekannt, dass der Atlas Himmel und Erde voneinander trennen musste um das Aufeinanderprellen zweier Polaritäten zu verhindern. Das gelte auch beim Atlas des Menschen.
Atlasverschiebungen:
Ein subluxierter Atlas sei ein Atlas, der aus der Mitte ausgetreten sei. Es gebe viele Gründe, weshalb es zu einer Verschiebung komme. Für eine Atlaslogin spiele dies jedoch keine Rolle. Jedoch gebe es 12 Verschiebungen des Atlasses. Sie zeige dies jetzt an einem Modell. Das Resultat eines verschobenen Atlasses sei immer ein Druck auf das Nervensystem. Ein typisches Beispiel sei die sog. Skoliose, die immer eine Drehskoliose sei. Die Skoliose führe zu einem Druck auf den Spinalnerven. Dies wiederum führe zu einer "Unterversorgung" der Organe, was zu einer "latenten Vergiftung" des Körpers führen könne.
Beckenschiefstand:
Nebst den vergifteten Organen könne ebenfalls ein Beckenschiefstand entstehen. Frau H. nennt dies eine "Ausklinkung". Bei einer Atlasverschiebung könne es zu einem Beckenschiefstand von 2-3 cm kommen. Das Vorgehen des Orthopäden und des Chiropraktors sei in diesem Fall natürlich eine Schuherhöhung !, was total falsch sei.
Atlaslogie komme von der Chiropraktik:
Im Gegensatz zu den Atlaslogen sollen die Chiropraktoren den Atlas jedoch nicht berühren !, weil es diesen sehr bewusst sei, dass bei der Manipulation Lähmungen auftreten könnten!
Die Atlaslogie sei aus der Vitalogie entstanden, welche vom Chiropraktor Huggler entwickelt worden sei. Dieser Chiropraktor sei ein "sehr heller Kopf gewesen". Er habe bemerkt, dass an der Chiropraktik etwas fehle, nämlich die Behandlung des Atlas! So habe er sich entschieden nur noch den Atlas zu behandeln. Landis , ein fleissiger Schüler von Huggler, habe sich dann eher der energetischen, statt mechanischen Behandlung des Atlasses zugewandt.Er habe so die sog. Atlaslogie erfunden. Landis habe gemerkt, dass es keinen Druck brauche für die Energieübertragung auf den Atlas.Natürlich sei es schwer zu verstehen, dass es nur Energiübertragung brauche. "Hauptsache sei es jedoch, dass es funktioniere!"
Krankheiten heilen:
Sie sei immer wieder erstaunt, wie viele Jugendliche mit Abnützungsschmerzen und Entzündungserkrankungen! zu ihr in die Praxis kämen. Auch sei ihr aufgefallen, dass vor allem Jugendliche durch seelische Belastungen Diskushernien erlitten hätten. Zur Behandlung einer Diskushernie sei eine "Zentrierung" des Atlas unumgänglich. Die Bandscheibe sei ein unterernährtes Gewebe, d.h. bei allfälligen Schädigungen gehe es sehr lange, bis sich so eine Bandscheibe erholen könne. Ganz frustrierend sei es natürlich für Patienten, welche nach einer Diskushernienoperation zu ihr kommen, da diese eine lebenslängliche Atlaslogie-Behandlung benötigen.!
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper:
Der Körper habe die Fähigkeit sich selber zu regenerieren.Wir Menschen müssten also nicht krank sein. Wir seien selber schuld, dass wir unser Kranksein uns selber zuführen. Die Korrekturen der Krankheiten würden nach dem Geist-Körper-Seele-Prinzip erfolgen. "Wir haben einen göttlichen Kern in uns. Dieser ist das Wunder der angeborenen Weisheit". Deshalb sei es auch ganz klar, dass eine angeschlagene(?) Bandscheibe sich nach 7 Jahren(!) wieder regenerieren könne.
Therapie:
Sie müsse für 10 Minuten zuerst den Atlas abtasten. Dann habe sie die Verschiebung des Atlas erkannt Dann gebe sie einer rein energetischen Impuls. damit der Atlas in die Mitte gehe. Der "Patient" müsse zirka ein halbes Jahr in Behandlung bleiben. Schliesslich passiere innerlich auch etwas. Die Patienten würden dann neben einer Veränderung ihrer Gesundheit auch eine Veränderung ihrer Persönlichkeit erfahren. Sie arbeite auch mit vielen eben nur guten Ärzten zusammen. Sie behandle keine Symptome, sondern gehe zur Wurzel, zum Atlas. Für die Zuhörer sei es auch wichtig zu verstehen, dass wenn sich C1 bewege, auch L5 bewege.(Wie dieses Prinzp funktioniere, kann Frau H. nicht erklären)
Dauer der Behandlung:
Die Behandlungszeit sei abhängig von der Krankengeschichte. "Wie der richtige Arzt", sei es wichtig, dem Patienten sämtliche Fragen über vergangene Krankheiten zu stellen. Dann komme die Behandlung, bei der sich der Atlas an seine Mitte zurückerinnern müsse. Die psychische Regeneration eines Patienten sei immer auch abhängig von der geistigen Verfassung. Man könne also keine Heilung erwarten, wenn man dazu nicht bereit sei. Wenn der Atlas im Zentrum sei, so seien wir nur so lange gesund, wie der Patient es auch wolle. Wenn wir keine Heilung wollen, so würde der Atlas wieder aus dem Zentrum gehen.
Entgiftung:
Neben der atlaslogischen Behandlung sei auch eine "Entgiftung" sehr wichtig.
"Sie habe da so ihre Methödeli". Es sei wichtig sehr viel Wasser zu trinken.
So würden die Bandscheiben genügend Wasser bekommen und könnten nicht degenerieren. Falls sie degenerieren, dann könnten sie sich so wieder mit Wasser füllen. Die kleinen Verschiebungen im Atlas würden in der Nacht sich durch Eigenschwingungen und durch ein gutes Nackenkissen wieder selber zentrieren. Ein weiches Bett sei wichtig. Dadurch könnten sich die Schwingungen vom Atlas über die ganze Wirbelsäule übetragen.
Anzahl Behandlungen:
Pro Jahr werde ein Patient 15 -30 x von einer Atlaslogistin behandelt. Die Behandlung inklusive 20 Minuten Liegen daure 40 Minuten. Es gebe Leute, die kämen 2 x pro Tag in Behandlung. Hier würde sie zur Entgiftung noch Weizenbrei auflegen und Johannisöl einreiben. Durchschnittlich behandle sie die Patienten 2-3 x pro Woche.
Kosten pro Behandlung:
Die erste Konsultation koste Fr. 70.- jede weitere Behandlung Fr. 50.-
Die "guten Krankenkassen" würden solche Behandlungen bezahlen, bsp. Helsana, Swica, Wincare, CSS. Die wirklich guten Ärzte ("und es gibt gute Ärzte! ") schicken die Patienten zu einer Atlaslogistin
Nebenwirkungen:
Reaktionen nach einer atlaslogistischen Behandlung gebe es sehr oft. Es könne zu einem "Wiederbelebungsschmerz" kommen. Diskushernienpatienten hätten wieder den gleichen Schmerz wie in der Akutphase. Es komme zu einer physischen und psychischen Entgiftung.
Familie und Neugeborene:
Wenn Eltern mit Kindern zu ihr in Behandlung kommen, dann behandle sie Kinder "gratis".Dies sei sehr wichtig, da nicht nur ein Familienteil atlaslogistisch behandelt werden könne, sondern so die ganze Familie die gleiche "Heilung" erfahre. Nur wenn die ganze Familie atlaslogistisch behandelt werde, sei die Heilung für jedes einzelne Familienmitglied wirkungsvoll! Frau H. möchte am liebsten, dass in jeder Geburtsabteilung eines Spitales eine Atlaslogistin sei, die jedes Neugeborene sofort behandeln würde!!
Fragen und Antworten:
1) Kann es Krankheiten geben, bei denen es gefährlich ist den Atlas zu behandeln? Antwort: nein
2) Sind Röntgenbilder für eine Behandlung einer so wichtigen Region notwendig ? Antwort: Auf den Röntgenbilder kann man eine Atlasverschiebung sowieso nicht sehen. Es wäre sinnlos einen Patienten in dieser Region zu röntgen.
3) Gibt es Krankheiten, die eine Atlaslogistin nicht behandelt? Antwort: nein
4) Behandeln die Chiropraktoren und die Ärzte den Atlas auch? Antwort: Der Chiropraktor und Mediziner, der manuell behandelt, berühren den Atlas nicht, aus Angst dem Patienten Lähmungen zuzufügen.
Kommentar von chiropraktik.ch
Für Aussenstehende mag die sogenannte Atlaslogie-Logik auf den ersten Blick Eindruck machen. Bereits beim zweiten Hinsehen und Hinhören bemerkt man jedoch, dass die Atlaslogie-Kursabsolventen nicht naturwissenschaftlich, sondern marktschreierisch geschult sind. So ist uns beispielsweise bekannt, dass die oben erwähnte Atlaslogin Adressenmaterial eines Leiters eines Bachblütenkurses dazu verwendet um neue Kunden zu werben. Es ist auch kein Zufall, dass alle Atlaslogie-Vorträge nach dem gleichen Muster aufgebaut sind.
1) Etwas Geschichte aus der Sagenwelt
2) Theorie über die Atlasverschiebung
3) Der Beckenschiefstand und das kurze Bein
4) Atlaslogie stammt von der Vitalogie bzw. vom Chiropraktor Huggler
5) Atlaslogie heilt Krankheiten
6) Das Göttliche in uns
7) Therapie: Dauer, Kosten und Krankenkassen, Anzahl Behandlungen,Ärzte
8) Entgiftung
9) Nebenwirkungen
10)Familie und Neugeborene>
11)Fragen und Antworten
Atlaslogie muss verkauft werden - sonst gibt es keine Kunden
Die Atlaslogen schwatzen sich durch den Vortrag mit einer Selbstverständlicheit, wie man es sonst nur an einem European-Kings-Club Meeting oder an einem Scientologen Treffen vermuten könnte. Aber es ist kein Wunder. Man muss die Zuhörerinnen und Zuhörer überzeugen können. Denn sonst sind die 16,000.- Franken, die man als zukünftige Atlaslogin für eine Atlaslogie-Verkaufskunst -Ausbildung ausgeben muss, zum Fenster hinaus geworfenes Geld.
Die Atlaslogie-Lüge
Es verwundert auch nicht, dass die erwähnte Atlaslogin zur Atlaslogie-Lügnerin wird! So behauptet sie doch tatsächlich, dass bsp. die Chiropraktoren den Atlas nicht behandeln dürfen, und dass das Wissen um die Blockade des Atlas etwas Neues sei. Tatsache ist, dass die Chiropraktoren seit der Wiederentdeckung der Chiropraktik 1895 durch B.J. Palmer ( 1882 - 1961 ) den Atlas behandeln , und dass das Wissen um eine allfällige Blockierung des Atlas das Verdienst der Chiropraktoren ist. So wird seit der Gründung der ersten chiropraktischen Ausbildungsstätte in den USA unter anderem im Palmer College bsp. eine ganz spezielle Atlastherapietechnik gelernt, welche der Chiropraktor Huggler vor einigen Jahren als "Vitalogie" zu bezeichnen versuchte.
Die Atlaslogie-Angstmacherei
Die Atlaslogin versucht bewusst auch den Zuhörerinnen und Zuhörer Angst zu machen, indem sie den Chiropraktoren unterstellt durch Manipulationen des Atlas Lähmung auszulösen, weshalb angeblich Chiropraktoren den Atlas nicht behandeln, dafür aber die Atlaslogen. Tatsache ist, dass der Chiropraktor die höchstqualifizierte Fachperson für Funktionsstörungen gerade auch des Atlas ist!
Die Gesundmacher-Lüge
Die Atlaslogin gibt an alle Krankheiten behandeln zu können. So eine Aussage sollte sich einmal der Kantonsarzt anhören! Er würde sich auch über die Bemerkung wundern, dass an einer Diskushernie operierte Menschen angeblich eine lebenslange Atlaslogie Behandlung brauchen! Nicht zu verwundern hingegen ist es, dass der selbsternannte Kursleiter W. Landisin der Öffentlichkeit ausdrücklich erwähnt, dass Atlaslogie keine Krankheiten diagnostiziere oder heile.
Das Spirituelle
Wenn die Atlaslogin vom "Göttlichen in uns spricht, vom Allesheilenden", dann gibt sie die Aussage des Wiederentdeckers der Chiropraktik wieder. 1910 publizierte der Chiropraktor Palmer ein Buch mit dem Titel "Chiropraktik, eine Kunst,Wissenschaft und Philosophie" . Darin beschreibt er die "Innate Intellligence" - Heute würde man sagen "die im Körper vorhandene Selbstheilungskraft". Palmer war überzeugt, dass der Körper selber heilen kann, sofern alle Nervenimpulse ungestört vom Hirn zu den Endorganen fliessen können. Als Störherd vermutete er damals die Atlasblockierung oder Subluxierung, wie er sie nannte. Historisch gab es später zwei Richtungen, in der sich die Chiropraktik weiterentwickelte. Palmer mit seiner Schule bildete die Chiropraktoren aus, die anfänglich nur den Atlas behandelten. Andere Schulen wurden gegründet und neben dem Atlas wurden auch andere Gelenke und Strukturen des Körpers behandelt. Heute meint kein Chiropraktor mit einer Atlasbehandlung alles heilen zu können. Eine Atlasbehandlung kann jedoch bei richtiger Indikationsstellung eine wertvolle Therapie sein. Die Chiropraktik kennt dazu eine Vielzahl von manuellen Techniken. Der >=Innate, oder die Selbstheilungskraft des Menschen, ist also keine neue Entdeckung der Atlaslogen um Walter Landis oder der Vitalogen um den inzwischen verstorbenen Peter Huggler, sondern eine Wiederentdeckung des Chiropraktors B. J. Palmer.
Der Trick mit der sog. Atlaslogie-Behandlungsdauer
"Wie der richtige Arzt" werde der Patient beim ersten Mal über seine Krankheiten ausgefragt. Mit diesem irreführenden Satz gibt die Atlaslogistin vor den Zuhörerinnen und Zuhörern den Eindruck eine ärztliche Tätigkeit vorzunehmen. So entsteht der Eindruck einer medizinisch geschulten ( und staatlich geprüften) Vertrauens- bzw. Fachperson. Zehn Minuten taste sie jetzt den Atlas ab um dann einen energetischen Impuls (Vibration) an den Atlas abzugeben. Die Behandlung inklusive Liegen daure dann 40 Minuten.Tatsache ist, dass eine Palpation inklusive Berührung des Atlas wenige Minuten braucht. Ein schlechter Witz ist es auch das anschliessende Liegen als (zu zahlende!) Therapie zu bezeichnen.
Abhängig machen !
Den unwissenden Zuhörerinnen und Zuhörer wird suggeriert, dass die Menschen von der Wiege bis ins Grab in die Atlaslogie zur "Behandlung"
gehen sollten. Pro Jahr müsse man 15-30 x gehen, sonst bleibe der Atlas nicht "zentriert". Operierte Diskushernienpatienten müssen "lebenslänglich" in die Atlaslogie.
Die wahren Kosten
Eine Patientin oder ein Patient zahlt also pro Jahr im Durchschnitt für ein 20 Sekunden langes Atlasvibrieren (das angeblich für den Patienten nicht spürbar ist) 750.- bis 1500.- Franken. Bei einem >=akuten Fall, der zweimal pro Tag am Atlas vibriert wird kostet dies 100.- Franken ! Die wahren Kosten dürften jedoch noch deutlich höher liegen. Dazu gehört auch der seelische Schaden, der verschiedenen Menschen, welche sich in letzter Not an solche Scharlatane wenden, zugefügt wird.
Nichts-Tun wird teilweise von den Schweiz.Krankenkassen bezahlt !
Skandalös ist die Tatsache, dass der >=Schweiz.Beobachter den Atlaslogen auf den Leim gekrochen ist und gewisse schweizerische Krankenkassen ihren Zusatzversicherten einen Beitrag zahlen. Für eine Tätigkeit, nebenbei sei es wieder einmal vermerkt, welche nach dem Kursleiter Landis aus Nichts-Tun besteht! Wie lange dies die Krankenkassen noch tun werden ist zwar nur eine Frage der Zeit. Nach Auskuft zuständiger Stellen wisse man an sich von der Problematik. Das teilweise Zahlen geschehe nicht aus gesundheitlichen, sondern nur aus marktpolitischen Gründen.
Der Trick mit der Familie und Neugeborenen
Die Aussage, dass in jeder Geburtsabteilung eines Spitales ein Vitaloge oder Atlasloge gehören soll, ist ein alter Trick von Huggler bzw.Landis. Damit sollen Eltern ihre Kinder zur "Behandlung" bringen und die Kasse füllen.
Scharlatanerie und "Natürliches Heilen"
Atlaslogie und Vitalogie sind Worterfindungen und keine Heilanwendungen.
Tatsache ist, dass die chiropraktische Behandlung des obersten Halswirbels mit der "HIO"-Technik nach Palmer von einem Schweizer Chiropraktor in "Vitalogie" umgetauft wurde, nachem er wegen finanziellen und berufspolitischen Verstössen aus dem Berufsverband der Schweizerischen Chiropraktorengesellschaft (SCG) ausgeschlossen und von den Schweizerischen Krankenkassen zu massiven Rückzahlungen gezwungen wurde. "Atlaslogie" basiert auf dem gleichen Prinzip wie Vitalogie, wobei hier der Atlas während zwanzig Sekunden "vibriert" bzw. nach dem Namensgeber Landis "Nichts" gemacht wird. Diejenigen Leute, die sich als Vitalogen oder Atlaslogen bezeichnen, können zu Recht als Scharlatane bezeichnet werden. Sie haben weder eine naturwissenschaftlich/medizinische Ausbildung, noch sind sie staatlich geprüft oder haben eine Berufsausübungsbewilligung. Sie können weder eine differentialdiagnostische Beurteilung, noch zum Ausschluss eines pathalogischen Prozesses ein Röntgenbild der Halswirbelsäule machen. Sie machen die Menschen mit Unwahrheiten und Halbwahrheiten abhängig und gaukeln ihnen eine virtuelle Welt vor. Unterstützt werden sie dabei von einigen Journalisten und Lobbisten, die meinen , dass unter " Natürlichem Heilen" alles in der Schweiz gestattet sei.
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